Der Lehrer Florian Schempp unterrichtet am 31.08.2015 an der Friedenauer Gemeinschaftsschule/1. Gemeinschaftsschule Schöneberg in Berlin in einer Willkommensklasse Deutsch und hilft der 14-jährigen Schülerin Valentina aus Kolumbien bei einer Formulierung. Foto: Britta Pedersen/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Internationaler Bildungsgipfel – Was ein Lehrer können muss

Hunderte Bildungsexperten aus aller Welt versammeln sich in den kommenden zwei Tagen in Berlin, um über den Lehrerberuf zu beratschlagen. Macht das Sinn? „Seit dem Pisa-Schock von 2011 ging es für die Politik hauptsächlich um Monitoring“, sagt der Bildungsforscher Heiner Barz von der Universität Düsseldorf. „Wir brauchen wieder Lehrer, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Die mit Freude am Beruf Schülern Lernangebote machen können und ihnen nicht nur den Unterrichtsstoff vorkauen.“ Weniger Bürokratie also, dafür mehr Freiheiten. Davon würden nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler profitieren.

 

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